Einladung zur globalen Dialogbühne

TRANSATLANTISCHE PARTNERSCHAFT (TTIP) – DIE FOLGEN FÜR DIE ENTWICKLUNGSLÄNDER

Donnerstag, der 22. Oktober 2015

Max-Planck-Institut, Föhringer Ring 6, 80805 München

Beginn: 17:00 Uhr

Die Verhandlungen über das Freihandelsabkommen „Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP)“ zwischen den Vereinigten Staaten (USA) und der Europäischen Union (EU) laufen seit 2013. Das Abkommen soll voraussichtlich bis Ende 2015 verabschiedet werden. Die kontroversen Debatten der Fachleute in Deutschland um TTIP liegen bisher schwerpunktmäßig eurozentrisch auf der Verhandlungstransparenz und der Ausgestaltung des Schiedsgerichtsverfahrens in Konfliktfällen zwischen Investoren und Vertragsstaaten (ISDS: Investor-Staat-Klage-Recht).

Was weiß die breite Öffentlichkeit überhaupt über das technisch komplexe TTIP? Wie wird das Thema in der Öffentlichkeit (z.B. in den Bildungseinrichtungen) vermittelt? Wie soll es vermittelt werden?

Im Anschluss an das Grußwort vom Dr. Bernhard Felmberg, Ministerialdirigent Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) führt Prof. Dr. Gabriel Felbermayr, Leiter des Zentrums für Außenwirtschaft im ifo-Institut, mit einem Impulsreferat aus wissenschaftlicher Sicht die Teilnehmer in das Veranstaltungsthema ein. Anschließend diskutieren Vertreter der regionalen Staatengemeinschaften, der Zivilgesellschaft und des Privatsektors unter Einbeziehung des Publikums die Fragen: Birgt das Abkommen die Gefahr einer protektionistischen Blockbildung der westlichen Industrieländer zum Nachteil der in Entwicklung befindlichen Länder in sich oder wird das TTIP im Vergleich zum multilateralen Welthandelsabkommen (WTO) mehr Vorteile für die Entwicklungsländer mit sich bringen?

Die Informationsveranstaltung anlässlich des „UN-Tags der Information über Entwicklungsfragen (24.10.)“ soll zur Aufklärung über das Thema, das viele Emotionen regt, beitragen. Vor allem will sie die Auswirkungen des TTIP auf die Entwicklungs- und Transformationsländer, in denen 90% der Erdbürger leben, in den Fokus der öffentlichen Diskussion rücken.

Als Zielgruppen werden anvisiert: die breite Öffentlichkeit, Entscheidungsträger in der Politik und Wirtschaft, Personen aus den Bildungseinrichtungen.

PROGRAMM

17:00 Vorstellung der Veranstalter

» Dr. F. Kayode Salau, Vorsitzender SID München e.V.

» Pierre Rafih, Hochschule für Angewandtes Management, Erding

17:20 Grußwort

» Dr. Bernhard Felmberg, Ministerialdirigent

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

17:40-18:15 Keynote

» Prof. Dr. Gabriel Felbermayr, Leiter

Zentrum für Außenwirtschaft im ifo-Institut für Wirtschaftsforschung

18:15-18:30 Pause

18:30- 19:45 Podiumsdiskussion

19:45-20:30 Einladung zum vin d´honneur

 

 PODIUMSTEILNEHMER

» Joachim Menze, Leiter, Vertretung der Europäischen Kommission in München

» Morgan Githinji, Senior Expert in Multilateral Trade, ACP – African, Caribbean, Pacific Group of States, Brussels Office

» Frank Dollendorf, Leiter Bereich Außenwirtschaft, Industrie und Handelskammer (IHK) für München und Oberbayern

» Jürgen Maier, Geschäftsführer, Forum Umwelt und Entwicklung, Berlin

Moderation:

Pierre Rafih, Hochschule für Angewandtes Management Erding

 

ANMELDUNG

Gesellschaft für Internationale Entwicklung (SID) München e.V.

SID Chapter Munich / Bayern

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Veranstaltung der Gesellschaft für Internationale Entwicklung (SID) München

in Kooperation mit der Hochschule für Angewandtes Management Erding bei München

Anmeldung (schriftlich via E-Mail) erbeten bis spätestens 14. Oktober 2015

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Lokale AGENDA 21 – Möglichkeiten und Nutzen der Einbindung der Wirtschaft

Expertentagung der Akademie für Politik und Zeitgeschehen der Hanns-Seidel-Stiftung in Kooperation mit der Society for International Development (SID), Munich Chapter
Marion Lautenbacher und F. Kayode Salau
Kloster Banz, 18. bis 19. November 1998

Auch 6 Jahre nach dem Beschluß der AGENDA 21 in Rio de Janeiro ist sowohl auf staatlicher, als auch auf kommunaler Ebene eine allen Dimensionen der nachhaltigen Entwicklung Rechnung tragende Umsetzung dieses Handlungsprogramms nicht gelungen. Zumeist wird der Begriff „AGENDA 21“ und ebenso „Lokale AGENDA 21“ gleichgesetzt mit „Ökologie“, weshalb sich die Agenden vornehmlich auf umweltpolitische Erfordernisse und Maßnahmen
konzentrieren. Bezeichnend hierfür ist die in Betrieben, Verbänden und Behörden gleichermaßen anzutreffende Zuständigkeit der Umweltbeauftragten bzw. Umweltreferenten für die AGENDA 21.
Es wäre daher dringend erforderlich, auch staatlicherseits darauf hinzuwirken, daß die soziale und ökonomische Dimension nachhaltiger Entwicklung in die AGENDA-Prozesse gleichberechtigt Eingang finden. Hierfür müssen die Berührungsängste zwischen „Entwicklungs-Aktiven“,„Umwelt-Aktiven“ und der Wirtschaft abgebaut werden, indem die Zusammenhänge zwischen Entwicklungspolitik und Umweltpolitik als Chance begriffen und dargestellt werden: Das Bewußtsein für globale Nachhaltigkeit muß gestärkt werden, um u.a. weltweit Absatzmärkte für nachhaltige Umwelttechnologien zu schaffen und damit auch heimischen Unternehmen zu nutzen.

Kompletter Tagungsbericht

Migration Diaspora & Entwicklung

im Großen Rathausaal Passau
Freitag, 11. Februar 2011 13.00 – 20.00 Uhr

Jeder fünfte Bundesbürger ist ein Migrant. Mehr als die Hälfte der Zugewanderten sind sozio-ökonomisch und politisch-kulturell voll integriert und im Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft. Migranten und Migrantinnen tragen erheblich zur positiven politischen und wirtschaftlichen Entwicklung ihrer Aufenthalts- und Ursprungsländer bei und können mit ihren regen Aktivitäten auch als Brückenbauer zwischen den Kulturen fungieren.
Das Forum bietet eine Plattform für Diskussionen über die positiven Wechselwirkungen der beiden Politikbereiche Migration und Entwicklung: in welcher Art und Weise bringen sich Migranten und Migrantinnen in den Entwicklungsprozess in Bayern und in ihrer Heimat ein? Welche besonderen Erfolge zeichnen sich ab? Wie müssen die Rahmenbedingungen gestaltet sein, damit Migration sich zum Vorteil für das Aufenthaltsland und ebenso das Ursprungland entfalten kann?

Es diskutieren mit dem Publikum neben Markus Sackmann (Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen) und Prof. Dr. Georg Barfuß (Mitglied des Bayerischen Landtags) auch Prof. Dr. Brigitte Fahrenhorst (Vorsitzende SID Berlin) Saliou Gueye (Beauftragter für Migration und Integration der Stadt Ludwigsburg) Leda Hernández (Zentral ameri kanischer Verein München) Silvia Liebrich (Süddeutsche
Zeitung) Providence Tuyisabe (Rwandan Diaspora Global Network) Dr. Stefan Wilhelmy (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) Dr. Mei Wu, LL.M. (White and Case LLP) Begrüßung durch Jürgen Dupper, Oberbürgermeister der Stadt Passau.

DiasporaTagung Passau.pdf
Dok. DiasporaTagung Passau

Einladung zum Migrationstag im Wittelsbacher Land

DialogBühne zum Thema Globale Migrationstrends – Herausforderung für die lokale Politik
Freitag, 2. Oktober 2015, 12:30 bis 19:00 Uhr
Außenstelle des Landratsamtes im Kreisgut
Am Plattenberg 12, 86551 Aichach

Die Europäische Union hat 2015 zum „Europäischen Jahr für Entwicklung: Ein Jahr für Alle“ ausgerufen. Continue reading